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Das liberale Frauenbild

Unser Gesellschafts- wie unser Frauenbild befindet sich seit einigen Jahrzehnten in einem rasanten Wandel. Liberalisierung und Beschleunigung der allgemeinen Lebensumstände haben nicht nur Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen den Geschlechtern, sondern auch auf mögliche politische Antworten auf diese Veränderungen.

In ähnlichem Maße wie sich das gesellschaftliche Frauenbild verändert, ist auch das Männerbild eklatantem Wandel unterworfen. Diese Veränderungen beruhen nicht unbedingt auf gleichen Erfahrungen der verschiedenen Gruppen und Milieus. Eine Erfahrung ist ihnen allerdings gemeinsam: Die Art und Weise, wie persönliche Lebensgestaltung errungen und gelebt werden kann, unterscheidet sich in beträchtlichem Maße von der, die noch wenige Jahrzehnte vorher von emanzipatorischen Bewegungen erkämpft worden war.

Frauenpolitik kann und darf keine weibliche Spartenpolitik sein, weil sie in alle politischen und gesellschaftlichen Bereiche hineinreicht. Sie muss als politische Querschnittsaufgabe begriffen werden („gender mainstreaming“), die mit jedem Politikfeld Berührungspunkte hat. Frauenpolitik heißt immer auch Männerpolitik. Ohne Veränderungen sowohl im Frauen- als auch im Männerbild wird es keine langfristigen Veränderungen in der Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes geben.

Frauenförderung ist nach liberalem Verständnis kein Ausgleich von weiblichen Defiziten. Sie ist vielmehr die Chance, Fähigkeiten an die Oberfläche zu holen, die durch gesellschaftliche Konvention oder geschlechtsspezifische Sozialisation verborgen geblieben ist. Klassische Frauenförderung bedeutete oftmals das Durchsetzen von Quoten. Die Liberalen bestreiten nicht, dass es in gewissen Entwicklungsstufen nützlich war, Frauenquoten zu unterstützen, sind aber nicht der Überzeugung, dass neue Quotenregelungen den geänderten gesellschaftlichen Bedingungen heute Rechnung tragen.

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